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Abfallwirtschaftsgesellschaft will bei Zeller mit ins Boot

quer durch den Landkreis
LUDWIGSHAFEN/MUTTERSTADT. Die Ludwigshafener Abfallwirtschaftsgesellschaft GML will sich an den Investitionen für die geplante Biogas-Anlage der Mutterstadter Kompostierfirma Zeller beteiligen. Für eine stärkere Einbindung der GML in die Modernisierung der Bioabfallbehandlung auf dem Zeller-Gelände haben sich gestern der Erste Kreisbeigeordnete Michael Elster sowie der GML-Aufsichtsratsvorsitzende, der Ludwigshafener Beigeordnete Ernst Merkel, ausgesprochen. Beide erklärten übereinstimmend, der Standort der Firma Zeller sei „für die GML insgesamt von erheblicher Bedeutung". Ein Einstieg der GML wäre für Elster ein deutliches Signal dafür, dass sich „die öffentliche Hand ihrer Verantwortung" gegenüber den Mutterstadtern bewusst sei, „durch eine Modernisierung der Anlage die Geruchsbelastung für die Gemeinde auf ein Minimum zu reduzieren". Auch Merkel zeigte sich davon überzeugt, dass ein solcher Schritt die Akzeptanz für die geplanten Investitionen in der Bevölkerung „deutlich" erhöhen könnte. Elster betonte, auf seine Initiative hin sei bereits in der Dezembersitzung des GML-Aufsichtsrates ein entsprechender Prüfauftrag an die Verwaltung der GML erteilt worden. Merkel kündigte an, dass seitens der GML-Geschäftsführung in der Märzsitzung des Aufsichtsrates ein erstes Ergebnis vorgelegt werde. Ein Engagement der GML bei der Firma Zeller sei inhaltlich „im Grundsatz" auch mit der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd abgestimmt, so Elster und Merkel. Diese würde einen Einstieg der GML bei Zeller begrüßen. (arts)