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Biogas-Anlage: Verfahren läuft

Firma Zeller stellt Antrag
MUTTERSTADT. Das Genehmigungsverfahren für eine Biogas-Anlage auf dem Gelände der Zeller Naturrecycling GmbH & Co KG läuft. Wie die Neustadter Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd mitteilt, können Einwände gegen das Vorhaben schriftlich bis zum 20. April eingereicht werden. Diese werden am 23. Mai, 10 bis 16 Uhr, im „Palatinum" zusammen mit Antragsteller Andreas Zeller und Behördenvertretern erörtert.

Wie mehrfach berichtet, plant die Firma Zeller, auf ihrem Betriebsgelände eine Anlage zur Gewinnung von Biogas zu errichten. Das Projekt, mit dem bei einem künftigen jährlichen Umschlag von 30.000 Tonnen Biomasse rund drei Millionen Kilowatt Strom erzeugt werden sollen, hat laut Unternehmen ein Investitionsvolumen von rund vier Millionen Euro. Aus der Bevölkerung gibt es Widerstand gegen die Pläne. Befürchtet wird eine Verschärfung des Geruchsproblems.

Vorgesehen ist, dass in der Anlage Bioabfälle unterschiedlicher Herkunft verpresst werden. Die gewonnene Flüssigkeit wird vergoren, wobei Gas entsteht. Dieses soll in einem Blockheizkraftwerk verbrannt und so in Strom und Wärme umgewandelt werden. Der Strom wird in das Netz eingespeist, die gepressten Bioreste wandern in das Grünstadter Kompostwerk.

Laut SGD sind der Antrag und weitere Unterlagen vom 5. März bis zum 6. April bei der Kreisverwaltung in Ludwigshafen, im Mutterstadter Rathaus und bei der SGD einsehbar. Diese Stellen nehmen auch mögliche Einwände entgegen, die dann im Palatinum öffentlich besprochen werden. (arts)