Vor einem Jahr wurde Stefan Heller zum ersten Vorsitzenden des CDU-Ortsvereins in Mutterstadt gewählt. Unser Mitarbeiter Reimar Petry befragte den 34-jährigen Vertriebsdisponenten nach seiner Bilanz und den Perspektiven
Herr Heller, Ihr Vorgänger Joachim Greiff war sowohl Fraktions- als auch Parteivorsitzender, seit Sie Ortsvereinsvorsitzender wurden, ist das anders. Hat sich die Ämtertrennung bewährt?
Die Ämtertrennung hat sich bewährt. Das wurde vor allem im Kommunalwahlkampf ndeutlich. Die allgemeinen Themen der Mitgliederbetreuung sowie die politische Ausrichtung wird vom Vorstand gesteuert. Spezifische Themen der Kommunalpolitik werden von der Fraktion behandelt.
Wo lagen bisher die Schwerpunkte ihrer kommunalpolitischen Arbeit, und was kann sich die CDU in der Lokalpolitik auf ihrem Konto verbuchen?
Naturgemäß war die Vorstandsarbeit auf einen erfolgreichen Kommunalwahlkampf ausgerichtet. Nach der Wahl kam es darauf an in Verhandlungen mit den anderen Parteien die Grenzen abzustecken. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Die CDU konnte bei der Kommunalwahl im Juni nicht von den Stimmverlusten der SPD profitieren, dies, obwohl die Sozialdemokraten einen Sitz verloren hatten. Wie ist das zu erklären?
Es ist uns nicht gelungen die politische Großwetterlage auch für Mutterstadt zu nutzen, um das gute Ergebnis der vergangenen Kommunalwahl mit einem weiteren Sitz zu festigen.
Wie stark ist der CDU-Ortsverein? Gelingt es Ihnen die Mitglieder für Aktionen zu mobilisieren?
Dem Ortsverein gehören 150 Mitglieder an. Unsere gesellschaftlichen Aktivitäten, ich erwähne beispielhaft das Waldfest, werden von den Mitgliedern getragen.
Stehen Sie mit der Erfahrung als Ortsvereinsvorsitzender in Zukunft vielleicht für höhere Aufgaben zur Verfügung?
Meine momentane Arbeit als Vorsitzender macht mir Spaß. Wenn die Partei mich jedoch für ein höheres Amt vorschlägt, würde es mich freuen und mit Stolz erfüllen. Einer neuen Herausforderung würde ich mich ohne wenn und aber stellen.