MUTTERSTADT: Beschluss der CDU-Fraktion
Klaus LenzKlaus Lenz geht für die Christdemokraten ins Rennen um das Bürgermeisteramt in Mutterstadt. Das hat die CDU-Fraktion jetzt mitgeteilt. Der Vorsitzende des Mutterstadter CDU-Ortsverbands muss am 6. November nun noch bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung als Bewerber um die Nachfolge von Ewald Ledig (parteilos) bestätigt werden.
Lenz sei sympathisch, glaubwürdig, sachlich kompetent und engagiert, betont CDU-Fraktionsvorsitzender Joachim Greiff. „Mit meinen Parteifreunden bin ich mir darüber einig, dass es an der Zeit ist, die in Mutterstadt herrschende Stagnation aufzubrechen. Auch deshalb stehe ich zur Verfügung", sagt Lenz. Der 47-jährige Bauingenieur gehört seit acht Jahren dem CDU-Ortsverband an und arbeitet seit zehn Jahren im Bauausschuss der Gemeinde mit. Seit drei Jahren ist er zudem Ratsmitglied.
Nach eigenem Bekunden fühlt er sich in Mutterstadt verwurzelt. Seit über 25 Jahren ist er Mitglied bei der TSG, wo er sich als Übungsleiter für das „Jedermannturnen" einbringt. „Als Mitglied der Lokalen Agenda und zertifizierter Energieberater arbeite ich schon seit Jahren mit dem Ziel, ein lebenswertes Mutterstadt zu schaffen. Das gab mir den Anstoß, mich näher mit der Kommunalpolitik zu befassen", erklärt der nicht verheiratete Lenz. Am Herzen liegt ihm in erster Linie die Verbesserung der Verkehrssituation im Ortsbereich. Dabei verweist er auf den starken Lasterverkehr. Eine Erhebung der Lokalen Agenda habe negativen Auswirkungen auf die Lebensqualität der Bürger ermittelt, so Lenz.
Ein weiteres Ziel sei die „über Jahre vernachlässigte und von meiner Fraktion immer wieder geforderte Ortskernentwicklung, hin zu einem lebendigen, freundlichen Mutterstadt". Den Umbau der Verwaltung zu einem bürgerfreundlichen Dienstleistungszentrum betrachtet er ebenfalls als Aufgabe, die oberste Priorität genieße. Lenz betont, dass er zusammen mit seinem Team einen sachlichen, fairen und engagierten Wahlkampf führen wolle.
Wie berichtet, hat sich der Vorstand der SPD auf den amtierenden Zweiten Beigeordneten Hans-Dieter Schneider als Bürgermeisterkandidat festgelegt. Auch hier muss der Vorschlag noch von der Mitgliederversammlung am 23. Oktober bestätig werden (wir berichteten). Die vorgezogene Wahl wird notwendig, weil der amtierende Ortschef Ledig nach eigenem Willen seine Amtszeit nicht zu Ende bringen wird. Die Bürger sind am 4. März 2007 aufgerufen, ein neues Gemeindeoberhaupt zu wählen. Sollte ein weiterer Kandidat hinzukommen und im ersten Wahlgang niemand eine absolute Mehrheit erreichen, würde am 18. März eine Stichwahl erfolgen. (rpe/Foto: Kunz)