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Stichwort

Modell „Gemeinde 21"
Drei Jahre hat der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz an einem Modell zur Verwaltungsmodernisierung gearbeitet. 2001 ist dabei die „Gemeinde 21" herausgekommen. Entwickelt wurde ein Musterplan für die Strukturierung der Verwaltung, wobei auch die Einrichtung eines Bürgerbüros als Service-Stelle empfohlen wurde. Das Organigramm entspricht dabei in etwa der Systematik der kaufmännischen doppelten Buchführung, der Doppik. Neben Handlungsempfehlungen für den Einsatz des Internets und Intranets gibt es darüber hinaus einheitliche Stellenbeschreibungen und -bewertungen. „Das schafft Synergieeffekte. Denn es ist teuer, eine Stelle für die Ermittlung des Gehalts bewerten zu lassen", sagt Burkhard Höhlein, Büroleiter des Gemeinde- und Städtebunds Rheinland-Pfalz. Von den 200 hauptamtlichen Verwaltungen in Rheinland-Pfalz hätten 180 schon das neue Modell eingeführt, sagt Höhlein. „Das ist eine gefühlte Größe. Die ,Gemeinde 21" ist ja nicht immer in Reinkultur umgesetzt, sondern auch abhängig von der Mitarbeiterstruktur." (jel)