Mit dem Beschluss, die viel gescholtene Terrasse des Palatinums endlich zu sanieren, hat der Mutterstadter Gemeinderat einen Schlussstrich unter eine lange Debatte gezogen. Seit 1998 wird über den Zustand des hölzernen Bauwerks gestritten, über Stolperfallen im Gefüge und Rutschgefahr bei Nässe. Eine Neugestaltung ist dringend geboten, auch wenn sie für die Gemeinde nicht billig wird. 10.000 Euro waren alles, was ein Vergleich mit der Versicherung brachte. Trotzdem richtig, dass der Rat nicht weiter zögert. Denn nicht nur das Erscheinungsbild des Veranstaltungshauses hat durch die marode Konstruktion gelitten. Auch das Ansehen des Palatinums nahm Schaden durch Streit und Gespött. Bleibt jedoch die Frage an die Lokalpolitiker, warum jetzt entgegen aller Erfahrung wieder auf eine Lösung mit Holz gesetzt wird. (arts)
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