MUTTERSTADT: CDU-Ortsbegehung im viel befahrenen Medardusring
Über 40 interessierte Anwohner des Medardusrings waren am Samstag der Einladung der CDU-Fraktion gefolgt und beteiligten sich an der von der CDU organisierten Ortsbegehung der Straße. Einig war man sich am Ende, Bürgermeister Ewald Ledig (parteilos) zum unverzüglichen Handeln aufzufordern, um die brisante Verkehrssituation vor Ort zu entschärfen. Ein Grund für den Protest der Anwohner ist, dass seit der Öffnung des Neubaugebietes „Alter Damm" die Möglichkeit besteht, aus Richtung Ruchheim und Ludwigshafen kommend den Ortskern von Mutterstadt fast lückenlos über den Medardusring zu befahren. Davon wird nach Aussagen der Anwohner zunehmend von Pkw-Fahrern Gebrauch gemacht, aber auch von Lastkraftwagen, die den Pfalzmarkt ansteuern. Oft genug hätten Anwohner Schwierigkeiten, bedingt durch den vielen Verkehr, mit dem Auto aus der Einfahrt herauszukommen. Ein weiteres Ärgernis sei der landwirtschaftliche Verkehr. Bereits frühmorgens fahre schweres Gerät durch die Straße. Weiterhin wurde von rücksichtslosen Radfahrern berichtet, die im alten Teil der Straße den reinen Gehweg als Fahrradweg benutzen. Die CDU fordert deshalb die Wiederherstellung des Lkw-Durchfahrverbotes, dazu einen verkehrsberuhigenden Ausbau des Medardusrings etwa durch Grünanlagen, aber auch eine Fortführung mit Lückenschluss der Baumalleen. Eine Resolution für ein Durchfahrverbot ging bereits im Sommer an den Landsbetrieb Straßen und Verkehr in Speyer, auf eine Antwort wartet die Gemeinde noch (wir berichteten). Wichtig erscheint aus Sicht der CDU-Fraktion zudem der Ausbau der landwirtschaftlichen Nutzwege aus Richtung Ruchheim zum Pfalzmarkt. Am Donnerstag wird Fraktionsvorsitzender Joachim Greiff bei der Sitzung des Ältestenrates Bürgermeister Ledig ein Schreiben übergeben, in dem Sachverhalt und Forderungen der CDU dargestellt sind. Man werde am Ball bleiben, kündigte Greiff an. (rpe)