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Grünes Licht für Tempo-30-Zone in Oggersheimer Straße

MUTTERSTADT: CDU-Bürgerversammlung zum Thema Verkehr lockt 30 Neugierige - Entschärfung im Bereich des Altenheims
In der Oggersheimer Straße soll eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer angeordnet werden. Das bestätigte der Leiter des Mutterstadter Ordnungsamts, Rüdiger Geib, bei einer CDU-Bürgerversammlung am Donnerstagabend.

Über 30 Bürger waren zur CDU-Bürgerversammlung gekommen. „Nutzen wir heute die Gelegenheit, mit Vorschlägen oder Problemlösungen unseren Teil zu einem verkehrsberuhigten Mutterstadt beizutragen", ermunterte Klaus Lenz, Vorsitzender des CDU-Ortsvereins, die Anwesenden. Hubert Rost, Mitglied des Verkehrsausschusses, teilte mit, dass in die von allen gewünschte Richtung Bewegung gekommen sei. Der Leiter des Ordnungsamts der Gemeinde habe zugesagt, dass in der Oggersheimer Straße zwischen Luitpoldstraße und Untere Kirchstraße eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer angeordnet werde. Das bedeute dann auch eine Entschärfung im Bereich des Alten- und Pflegeheims.

Ferner soll in Abstimmung mit dem Landesbetrieb für Straßen und Verkehr (LSV) in Speyer der Bürgersteig in der Oggersheimer Straße auf 90 Zentimeter verbreitert werden. Die Maßnahmen sollen mit dem Umbau der Einmündung der Ruchheimerstraße in die Oggersheimer Straße verbunden werden. Diese Vereinbarung zeige, dass innerhalb der Gemeinde der Bürgermeister zuständig und der LSV lediglich zu hören sei.

Rüdiger Geib, Leiter des Ordnungsamts, bestätigte gegenüber der RHEINPFALZ die Planungen. Man habe weiterhin das Lkw-Durchfahrtsverbot im Ortskern auf der Agenda, stellte Rost klar und verwies auf den messbaren Erfolg in Frankenthal. „Schilder zeigen durchaus Wirkung", sagte er.

Auf die Frage eines Bürgers, warum das Lkw-Durchfahrtsverbot im Ort aufgehoben worden sei, antwortete Rost, dass er das nicht nachvollziehen könne. Er verwies darauf, dass nach den Erhebungen der Agenda der Schwerlastverkehr im Vergleich zum Pkw um 25 Prozent überproportional zugenommen habe. Das bestätigte Dieter Tomanek von der Lokalen Agenda.

Eine Tempo-30-Regelung in der kompletten Waldstraße ist nach den Worten von Rost nicht machbar. Die Verkehrssituation im Medardusring stehe weiterhin auf der Tagesordnung, kündigte Lenz an. Hier suche man gemeinsam mit den Landwirten nach einer Regelung. Sollte es zur gewünschten Anbindung der L 524 an die B 9 kommen, müsse planerisch der Verlauf der Südspange berücksichtigt werden, so Rost. (rpe)