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SPD und CDU suchen Bewerber

FDP setzt wohl auf Reichert
LUDWIGSHAFEN. Bei den großen Parteien - CDU und SPD - dreht sich das Kandidaten-Karussell noch munter, unter den „Kleinen" haben sich FDP und FWG bereits festgelegt, die Grünen denken noch nach. Das ist die Gemengelage am Tag nach Werner Schröters Verzichtserklärung.

In einer „ganz frühen Phase der Kandidatenfindung" steht die SPD nach Darstellung ihres Kreisvorsitzenden Wolfgang Kraus. „Keine konkreten Gespräche" mit Bewerbern um die SchröterNachfolge hat es nach Auskunft des Fraktionsvorsitzenden Hans-Dieter Schneider gegeben. Wie gestern berichtet, ist aus dem Umfeld der Partei durchgedrungen, dass mindestens drei Personen im Rennen sind: Eine davon soll Landesdiakoniepfarrer Gordon Emrich sein, der sich gestern zu Wort gemeldet hat (siehe „Quer durch den Landkreis"). Ein zweiter Name, der in diesem Zusammenhang öfter fällt, ist der des Schifferstadters Bernhard Kukatzki, Geschäftsführer des SPD-Unterbezirks Ludwigshafen/Frankenthal/Rhein-Pfalz-Kreis.

„Noch im Zeitplan" sieht sich die Kreis-CDU bei der K-Frage. „Wir sind nicht zu spät dran", sagt der Fraktionsvorsitzende Hans-Walter Zöllner. In vier Wochen, so schätzt der Maxdorfer, könnte es soweit sein. Die Kernfrage bei den „Schwarzen": Gibt es grünes Licht für eine zweite Kandidatur des 2001 an Schröter gescheiterten Kreisvorsitzenden Michael Elster, oder stellt sich ein weiterer Bewerber dem Votum der CDU-Mitglieder?

Klare Vorstellungen scheint es bei den Liberalen zu geben: „Ich gehe davon aus, dass der Kreisvorstand bei seiner nächsten Sitzung unseren Kreisbeigeordneten Konrad Reichert als Kandidaten vorschlägt", sagt FDP-Fraktionschef Jürgen Creutzmann. Die FWG wird wohl keinen eigenen Bewerber ins Rennen schicken, die Grünen denken zumindest drüber nach: „Das hätte schon seinen Reiz", so deren Sprecher Walter Altvater. (örg)