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Sozialarbeiterin Kercher hilft dem Seniorenkreis

MUTTERSTADT: Verwaltung übernimmt Regie
Über die Zukunft des Seniorenkreises in Mutterstadt diskutierten am Mittwoch über 50 Interessierte mit Vertretern der Verwaltung. Eine Neuorientierung ist dringend erforderlich. Der Grund: Der bisherige ehrenamtliche Sprecher des Kreises, Reinhold Werner, war Ende 2007 nach zehnjährigem Engagement für den Seniorenkreis zusammen mit Ulrike Hottenträger zurückgetreten.

Wie berichtetet, erklärte sich daraufhin niemand bereit, die vakanten ehrenamtlichen Funktionen in der Führung des Seniorenkreises zu übernehmen. „ Es geht weiter", machte Bürgermeister Hans-Dieter Schneider (SPD) Mut. Er verwies auf eine gute finanzielle Rücklage aus den Aktivitäten der vergangenen Jahre, die dem Seniorenkreis voll zu Gute kommen werde.

Die Gemeindeverwaltung schultert nun die Aufgabe und ist weiterhin auf der Suche nach Menschen, die mithelfen wollen, die bewährte, über die Grenzen des Dorfes hinaus bekannte Einrichtung zu führen und mit Leben zu erfüllen. Gabi Kercher, seit über 15 Jahren Sozialarbeiterin der Gemeinde, zeichnet ab sofort für das Haus der Senioren in der Jahnstraße mit seinem breitgefächerten Angebot verantwortlich. Dabei wird sie vom Leiter der Sozialabteilung, Wolfgang Becker, und dem Ersten Beigeordneten Klaus Lenz (CDU) unterstützt.

Kercher ermunterte die Anwesenden, Vorschläge zur Sache zu machen und versprach, im Gespräch alles Sinnvolle und Machbare auszuloten. So treffen sich am Montag, 18. Februar, die Bastelfreunde und ziehen Bilanz. Dort soll über die Idee beraten werden, mit einem eigenen Stand den Weihnachtmarkt zu bereichern. Weiterhin will man auch künftig versuchen, jährlich zwei Tagesfahrten zu organisieren. Aber auch ein Tanztreff sei vorstellbar, hieß es. „Wir haben ein schönes Haus und wir ,alte Knepp" sind nun gefragt, aktiv mitzuarbeiten. Und das können wir", sagte ein Senior unter dem Beifall der Gäste und brachte damit die Aufbruchstimmung unter den Senioren auf den Punkt. (rpe)