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Elster wehrt sich: Haltlose Polemik

Warnung an Schneider
LUDWIGSHAFEN. Michael Elster (CDU), wieder gewählter Erster Kreisbeigeordneter, hat Vorwürfe des SPD-Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Hans-Dieter Schneider, zurückgewiesen, seine Amtsführung würde die nötige Neutralität vermissen lassen und er würde CDU-Bürgermeister bevorzugen. Elster bezeichnet diesen Angriff in einer Stellungnahme als „haltlose Polemik".

Es sei „übel, derartige Vorwürfe zu erheben, ohne ein einziges konkretes Beispiel nennen zu können", heißt es in dem Schreiben weiter. Wie berichtet, hatte Schneider sowohl im Kreistag als auch bei der SPD-Kreisverbandskonferenz die Mehrfachfunktion von Elster als Kreisbeigeordneter, CDU-Kreisverbandschef und CDU-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat Limburgerhof kritisiert.

Elster verweist darauf, dass der Vorschlag, in Maxdorf ein Gymnasium zu errichten, von ihm stamme und er dieses Projekt in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem SPD-Bürgermeister der Verbandsgemeinde Maxdorf, Eckhard Leyser, vorangebracht habe. Geradezu lächerlich sei der Hinweis auf das Ehrenamt als CDU-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat Limburgerhof, fährt er fort. Elster hierzu: „Herr Schneider sollte als Mutterstadter eigentlich wissen, dass in Limburgerhof CDU und SPD vertrauensvoll zusammenarbeiten."

Abschließend betont der Kreisbeigeordnete, dass er seit nunmehr rund sechs Jahren eng und vertrauensvoll mit Landrat Werner Schröter zusammenarbeite - „jenseits aller Parteibuchfarben". Elster warnt Schneider davor, „diese gute Zusammenarbeit im Kreishaus durch parteipolitische Tiraden von außen zu beschädigen". (os)